Günstig aus Thailand telefonieren

Ein Urlaub in Thailand generell dient zunächst der Entspannung. Man möchte sich von den Sorgen, die man zu Hause hat, lösen und sich in aller Ruhe vom Stress befreien, den man in seinem allzu grauen Alltag hat. Trotz alledem möchte man zumeist wenigstens gewisse Grundinformationen über die Heimat haben, und von seinen Liebsten erfahren, ob im fernen Deutschland alles soweit in Ordnung ist. Da hilft es ungemein, dass wir uns im Zeitalter der mobilen Kommunikation befinden, und uns nicht mehr auf elendig langen Briefwechsel einstellen müssen. Via Handy ist binnen weniger Sekunden der Kontakt zur Heimat hergestellt. Allerdings können die Kosten für solch einen Anruf schnell ins unermessliche steigen, sodass man am Ende dasselbe für seine Telefonrechnung bezahlt, wie für ein ausgiebiges und luxuriöses Abendessen zu zweit. Folgende Tipps sollen dabei helfen, die Kontrolle über seine Handyrechnung im Thailandurlaub zu behalten:

1. Thailändische “Prepaid-Karte”

Das Mobilfunknetz Thailands ist mitunter das am besten entwickelte in Asien. Mittlerweile existieren zahlreiche verschiedene Anbieter. In jedem größeren Kaufhaus kann von diesen eine “Prepaid-Karte” bezogen werden, die nach einer Freischaltung, die meistens direkt vor Ort erfolgt, zur Verfügung steht. Der Preis ins deutsche Festnetz beträgt pro Minute im Durchschnitt 70 Baht, also ca. 1,75 Euro. Das ist zwar sehr teuer, dafür hat man aber ein Handy ohne Vertrag. Abgesehen davon, dass diese Methode einfach zu handhaben ist, besitzt der Urlauber während seines Thailandaufenthaltes eine andere Rufnummer.

 2. Roaming

Diese Methode ist heutzutage die gängigste, da sie so gut wie alle Mobilfunkanbieter in ihren Kontrakten beinhalten. Durch verschiedene Verträge internationaler Mobilfunkanbieter, werden Telefonate ins Ausland bzw. vom Ausland billiger. Somit lässt sich kostengünstig von Thailand nach Deutschland telefonieren. Der Nachteil besteht allerdings darin, dass für den Urlauber noch weitere unkontrollierbare Zusatzkosten zustande kommen können, da eingehende Anrufe, auch wenn sich lediglich die Mailbox meldet, vom Empfänger mitfinanziert werden. Daher können, trotz günstigen Tarifen, die Preise sehr schnell in die Höhe steigen.

 3. Anruf aus dem Hotel

Als letzte Alternative lässt sich da noch das jeweilige Hotel nennen, in dem der Urlauber übernachtet. Viele bieten, natürlich zu den entsprechend anfallenden Kosten, die Möglichkeit ins Ausland zu telefonieren. Zumeist muss man lediglich an der Rezeption nachfragen. Jedoch bleibt die Mobilität und Freiheit, die ein Handy normalerweise bietet, eher eingeschränkt bzw. ist nicht vorhanden.

Am Ende sollte genau überlegt werden, welche Art von Anrufen getätigt werden. Die erste Variante eignet sich insbesondere als Notfalltelefon. Während die zweite vor allem für Geschäftsleute geeignet ist. Falls man jedoch nur einen kurzen telefonischen Gruß aus dem Urlaub senden möchte, reicht die dritte Variante aus.

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