Visabestimmungen für Thailand

Thailand ist nach wie vor bei den Touristen als Reiseziel sehr beliebt. Das Klima in Thailand ist tropisch und die Temperaturen liegen um 30 Grad. Jeder Deutsche kann ohne Visum bis zu 30 Tage einen Urlaub in Thailand verbringen. Allerdings ist ein gültiger Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist, Voraussetzung und zwar für Kinder ebenso wie für Erwachsene. Für alleinreisende Minderjährige ist eine Zustimmungserklärung der Eltern oder Erziehungsberechtigten erforderlich. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Schreibweise des Namens im Flugticket hundertprozentig mit dem Namen im Pass identisch ist, sonst wird in Thailand der Zutritt an Bord des Flugzeuges verweigert und es gibt evtl. ein Ermittlungsverfahren.

Wer sich länger als 30 Tage in Thailand aufhalten möchte, muss im Thailändischen Konsulat in Deutschland vor der Einreise ein Visum beantragen. Diese so genannten “Tourist Visa“ berechtigen zu einem Aufenthalt bis zu 60 Tagen. Es werden auch “Non Immigrant Visa“ vom thailändischen Konsulat in Deutschland ausgestellt, mit denen der Deutsche sich bis zu 90 Tage in Thailand aufhalten kann, es gibt drei verschiedene Visatypen und zwar das “Non Immigrant O“, das “Non Immigrant B“ und das “Non Immigrant ED“ Visum. Die “Tourist Visa“ sowie die “Non Immigrant Visa“ können in Thailand bei einer offiziellen Behörde und zwar nur im thailändischen “Bureau of Immigration“ oder an den Grenzübergängen um 30 Tage verlängert werden. Das Arbeiten in Thailand ist auch mit diesen Visa strengstens verboten.

Wer sich länger als erlaubt in Thailand aufhält muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Die thailändischen Behörden betrachten ein “Overstay“ nicht als Kavaliersdelikt. Wer in Thailand ohne gültiges Visum aufgegriffen wird, kann von der thailändischen Polizei jederzeit verhaftet und in Abschiebehaft genommen werden. Außerdem werden hohe Geldstrafen verhängt sowie Wiedereinreisesperren, die bis zu einem Jahr dauern können.

Für Auswanderer wird ein Jahresvisum mit mehreren Möglichkeiten angeboten. Dieses Visum muss direkt in Thailand beantragt werden, es ist nicht möglich das Visum im Thailändischen Konsulat in Deutschland zu bekommen. Die Anforderungen für solch ein Visum sind sehr unterschiedlich, außerdem ändert Thailand die Bestimmungen für Visa kontinuierlich. Als Faustregel kann betrachtet werden, dass jeder mit einem monatlichen Einkommen von mindestens 1350 Euro, welches amtlich beglaubigt und nachgewiesen sein muss, ein so genanntes Jahresvisum beantragen kann. Das Geld muss allerdings aus dem Ausland überwiesen werden und kommen. Eine weitere Voraussetzung ist ein bereits vorhandenes und in Deutschland beantragtes “Non Immigrant Visum“. Dieses Jahresvisum muss jedes Jahr neu beantragt werden. Weitere Kriterien sind auch das Alter und das Vermögen des Auswanderers. Verschiedene Institutionen bieten ihre Hilfe beim Beantragen des Jahresvisums an, diese Hilfe sollte auf jeden Fall, schon aufgrund der Sprache, in Anspruch genommen werden.

Jeder Einreisende sollte außerdem die strengen Bestimmungen zu Rauschgiften jeglicher Art, dazu gehört auch Marihuana kennen. Strengstens untersagt sind der Besitz, der Erwerb und die Verteilung genauso wie die Aus- oder Einfuhr. Bereits der Besitz kleinster Mengen kann mit einer Todesstrafe geahndet werden, die in Thailand vollstreckt wird. Die Möglichkeiten einer Verteidigung in Thailand sind beschränkt und entsprechen nicht dem deutschen Rechtssystem und die anwaltliche Vertretung ist oft unzureichend.

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